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Jährlicher Aalbesatz im Angelverein Jever e.V.

Durch die immer noch alarmierende Bestandssituation des Europäischen Aales, fördert auch dieses Jahr das Land Niedersachsen wieder den Aalbesatz mit Landes- und EU-Mitteln, um die Blankaalabwanderungsrate (Abwanderung in das Sargassomeer um sich dort erfolgreich fortzupflanzen) in den niedersächsischen Gewässern aufrecht zu erhalten und evtl. zu steigern.
Die Ursachen dafür sind sicherlich u.a. in den Querverbauungen der Flüsse zu suchen. Ein weiterer Grund ist die Bestandsexplosion des Kormorans und dem damit verbundenen Fraßdruck und das Abfischen der sogenannten Glasaale (Glasaale sind wenige Zentimeter lange, junge Tiere, die nach einer Reise von mehreren tausend Kilometern durch den Atlantik vor den europäischen Küsten auftauchen, um ihre Wanderung in die Flüsse zu beginnen). Die meisten Aale werden jedoch bei der Abwanderung, wenn diese eine stattliche Größe erreicht haben, von den Turbinen der Wasserkraftwerke zerhäckselt. Hier sind noch immer hohe Mortalitätsraten zu verzeichnen.
Deswegen wird auch in diesem Jahr der Angelverein Jever e. V., 126,7 kg Aale aus dem Förder-Programm und zusätzliche 15 kg die nicht gefördert werden, für unsere Kuhlen erhalten. Das sind bei einem Gewicht von ca 4 g pro Aal, eine Gesamtmenge von ca. 36.000 Aale.
Am 05.05.2018 wurden die Aale aus dem Förderprogramm geliefert. Die dann in unseren eigenen Fisch-Tanks umgeladenen Aale, wurden auf die vom Verband, durch unsere Fischwarte und freiwillige Helfer, an den vorgeschriebenen Stellen unserer Gewässer, nach einer vorsichtigen Temperaturanpassung, am Zielgewässer entlassen.

Auch 2019 konnten wir wieder eine Aalbesatzmaßnahme mit Hilfe des Förderprogramms, durchführen.

Text:  Andreas Kretz

Bilder:  AV Jever e.V.

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Maßnahmen des Angelverein Jever e. V.

 

Einwegverpackungen für Köder an unseren Gewässern sind ab sofort verboten!

Viele Angler benutzen am Angelplatz immer noch für ihre Köder Einwegverpackungen, welche dann entweder wegwehen oder am Platz „vergessen“ werden, um dann von umweltbewußten Anglerkameraden eingesammelt zu werden. Deshalb kommen bereits viele unserer Angler mit einer stabilen Köderdose in die Geschäfte und lassen sich die gekauften Köder abfüllen oder füllen (zu Hause) selber um. Damit dieser unnötig produzierte Einwegmüll und damit einhergehende Vermüllung an unseren Gewässern ein Ende hat, gilt ab sofort ein Verbot der Nutzung von Einwegverpackungen (darunter fallen nicht die Styroporverpackungen für die Würmer) für Köder am Angelplatz.

Petrie Heil
Der Vorstand

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